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AKNE

Akne Die häufigste Form der Akne ist die Akne vulgaris. Es ist Form der Akne, die bei fast allen Jugendlichen irgendwann einmal vorkommt. Sie entsteht nicht, weil sich jemand zu selten wäscht, sondern aufgrund der hormonellen Umstellung während dieser Zeit. Der Körper muß erst lernen, wie und in welchem Maß er wann welche Hormone produzieren muß. Ist dieser Umstellungsprozess vorbei, meisten so um das 25. Lebensjahr, verschwindet in den meisten Fällen auch die Akne von allein. Dennoch ist Akne eine richtige Hauterkrankung und sollte entsprechend behandelt werden.

Akne verläuft überwiegend harmlos und milde. Schwere Verläufe treten selten auf. Die Behandlung von Akne braucht Zeit. Betroffene können Einiges selbst tun, um die Haut zu reinigen und zu pflegen. Darüber hinaus können gegen die Akne verschiedene Mittel, wie Salben und Medikamente, verschrieben werden.

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Welche Formen von Akne gibt es?

Akne lässt sich nach der Art der vorherrschenden Hautveränderungen (Papeln, Pusteln, Komedonen, Knoten) bzw. auch nach dem Zeitpunkt ihres Auftretens wie folgt einteilen:

  • Akne vulgaris
  • Akne Inversa
  • Akne Comedonica
  • Akne conglobata
  • Akne populopustulosa
  • Akne papulosa
  • Akne durch Kosmetik
  • Akne Mollorca

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AKNE vulgaris

Am bekanntesten und verbreitetsten ist die Akne vulgaris oder „gewöhnliche Akne. „Gewöhnlich" bedeutet hier, dass die Akne bedingt durch verstärkten Androgeneinfluss während der Pubertät auftritt und spätestens zum Anfang des 3. Lebensjahrzehnts abklingt.

AKNE Inversa

Die Acne inversa ist eine häufig schwere Entzündung der Talgdrüsen und Terminalhaarfollikel, vorzugsweise in intertriginösen Arealen wie z.B. Achselhöhle (Achseln), Leistenregion (Leisten) und Gesäßfalte (Po) sowie Brust – Bereich. Hier bilden sich dann Abszesse oder richtige Beulen. Diese können als schmerzhafte Knoten auftreten, vor allem bei Druck.

AKNE conglobata

Bei dieser schwersten Form der Akne sind die Entzündungsbereiche knotig verdickt und es entstehen Fisteln. Es bleiben immer hässliche, tiefe und flächenhafte Narben nach dem Ausheilen zurück.

AKNE populopustulosa

Die Akne papulopustulosa ist eine schwere, entzündliche Form der Akne. Sie zeichnet sich durch Knötchen und Eiterbläschen mit teilweise schon tief ins Gewebe reichenden Entzündungen aus. Es entstehen nicht selten Zysten. Nach dem Ausheilen dieser Akneform bleiben leider zahlreiche Narben zurück.

AKNE durch Kosmetik

Wird durch Stoffe in der Kosmetik ausgelöst und klingt nach Absetzen des Pflegemittels schnell wieder ab.

AKNE Mallorca

Mallorcaakne ist eine Hautreaktion, die einige Tage nach dem ersten intensiven Sonnenbad des Jahres im Frühjahr oder am Beginn des Urlaubs auftritt. Es ist die häufigste lichtbedingte Hauterkrankung in Mitteleuropa. Da diese Reaktion auch durch UVA-Licht ausgelöst wird, kann sie auch bei Sonnenbestrahlung in verglasten Räumen entstehen.

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Entstehung der Akne

Die Vorgänge auf und in der Haut, die zu den typischen Erscheinungsbildern "Mitesser" und "Pickel" führen, laufen in drei Schritten ab.
1. Zu Anfang entstehen Mitesser oder Komedonen. Eine überschießende Hornbildung erweitert den Ausführungsgang der Talgdrüsen; beim Herüberfahren spürt man eine halbkugelige Erhöhung. Beim Ausdrücken (sollte man nicht machen) entleert sich der Inhalt der Drüse als kleine Wurst. Der verschließende Pfropfen aus Hornzellen zeigt durch eingelagertes Melanin und Oxidationsvorgänge an der freien Luft den bekannten schwarzen Punkt an seiner Oberfläche.
Darunter liegt im Drüsengang ein Gemisch aus Talg, Haarmaterial und von Erregern aus der Gruppe der Propioni- und Staphylokokkenbakterien. Die beiden letzten gelten als wesentlicher Motor der folgenden Entzündung: die Talgdrüsen selbst werden immer atrophischer, sie verkümmern, endlich kommt es im
2. zweiten Schritt durch die Bakterien zur Entzündung. Dann entstehen die "Pickel", eitergefüllte Bläschen oder Pusteln. Je nach Verlaufsform und individueller Konstitution entstehen sogar zusammenfließende Abszesse oder Karbunkel. Insbesondere diese Ausprägung führt im
3. dritten Schritt nach dem Abheilen der Entzündung zu den gefürchteten Aknenarben oder zu ihrer Extremvariante, den Keloiden oder Wulstnarben.
Man spricht hier bei diesen drei Phasen von nicht entzündlichen Primäreffloreszenzen (Mitesser), den sekundär entzündlichen Effloreszenzen (Pickel) und den tertiär nicht mehr entzündlichen Effloreszenzen (Narben). Die drei Stadien sind bei jedem Betroffenen an den verschiedenen Hautregionen mehr oder weniger gleichzeitig anzutreffen.

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