Wein - Rebsorten

Wein geniessen kann man lernen!

Zwischen 10.000 und 20.000 Rebsorten sind weltweit bekannt. Hiervon haben etwa 500 Sorten eine wirtschaftliche Bedeutung, sei es als Tafeltrauben,die als Obst gegessen werden oder als Trauben zur Herstellung von Getränken, wie etwa die weltweit konsumierten Weinsorten. In Deutschland sind derzeit etwa 140 Rebsorten zur Weinherstellung zugelassen, wobei über 100 zur Herstellung von weißen Weinsorten und 35 zu roten Weinsorten dienen. In Deutschland findet sich eine beeindruckende Rebsortenvielfalt. Große Marktbedeutung besitzen allerdings nur etwa ein Dutzend Rebsorten, allen voran der Riesling und der Müller-Thurgau. Auf diese beiden Rebsorten entfällt rund ein Drittel der bestockten Rebfläche von 102.000 Hektar. Bei den Rotweinsorten hat der Spätburgunderanbau in Deutschland die größte Bedeutung. Er deckt etwa 10 % der bestockten Rebfläche ab.

Ursprung aller uns bekannten Rebsorten ist die 1 Waldrebe, Vitis vinifera silvestris, die bereits vor 60 Millionen Jahren fast überall auf der Erde wuchs. Für die Ausbreitung ihrer Samen sorgten Wind sowie Beeren fressende Vögel und Säugetiere. Aus dieser Waldrebe entwickelten sich durch Mutation, zufällige Kreuzung und gezielte Züchtung zahlreiche, in Aussehen und Geschmack ganz unterschiedliche Rebsorten. Naturgemäß überlebten nur diejenigen unter ihnen, die sich dem jeweiligen Klima sowie den Bodenverhältnissen anzupassen vermochten.

Rebsorten sind ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis von Wein. Sie prägen einen Wein in der Regel noch stärker als die Herkunft oder die Handschrift dessen, der den Wein erzeugt. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten deutschen und internationalen Rebsorten.

Ihre Brigitte



Rote Rebsorten:

Weiße Rebsorten:


Weitere Informationen: Siehe Rund um den Wein!