Wein - Anbaugebiete - Deutschland

Wo die besten reben wachsen!

Kaum ein Land der Erde verfügt über eine solche Vielfalt an Qualitätsweinen wie Deutschland. Das Thema Wein ist beinahe unerschöpflich. Wer sich bis ins letzte Detail dafür interessiert, findet Literatur in Hülle und Fülle. Aber nicht jeder Gastgeber möchte sich mit dicken Wälzern herumschlagen, um herauszufinden, wie man Wein richtig einkauft, auswählt, lagert und kredenzt. Eine Internetseite über Gastfreundschaft sollte deshalb vor allem praktische Informationen über den Wein enthalten, damit man auf einen Blick sieht, auf was es dabei ankommt. Weinliebhabern läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn sie die Namen der bekanntesten Weinanbaugebiete hören. Hochklassige Weine kommen inzwischen nicht mehr nur aus den bekannten Weinhochburgen Frankreich, Italien, Spanien oder Deutschland. Auch Länder wie die USA, Argentinien, Chile, Australien, Südafrika und Neuseeland liefern Weine mit vollmundigem Geschmack.

Die deutschen Weine tragen den Namen der Weinbauregion. Bekannteste deutsche Weine sind wohl der Rheinhessen, der Frankenwein (auch bekannt durch die Bocksbeutelflaschen), Mosel-Saar-Ruwer, Rheingau, Nahe und die Ahr.

Ihre Brigitte



Deutschland

  • 1. Ahr
    Hier ist der Rotwein besonders bekannt, vor allem der elegante Blaue Spätburgunder und der rassige Portugieser. Auch die frischen Roseweine verdienen Beachtung.
  • 2. Baden
    Vom Bodensee bis zur Mündung der Tauber in den Main erstreckt sich das klimatisch sehr günstige Gebiet über etwa 300 km. Die unterschiedlichen Böden liefern eine große Vielfalt an Weinen, die fast alle körperreich sind. Am häufigsten angebaut wird der Müller-Thurgau; am Kaiserstuhl, wo die besten Lagen sind, findet man den Ruländer, im Bühler Land den Riesling und im Markgräfler Land den Gutedel. Wichtigster Rotwein ist der Blaue Spätburgunder, der vor allem in Südbaden angebaut wird. Der Seewein vom Bodensee ist meist ein heller Weißherbst, aus roten Trauben gekeltert.
  • 3. Franken
    Dieses Anbaugebiet besteht aus vielen kleinen Weingegenden, die in den Maintälern und an den Ausläufern des Steigerwalds liegen. Müller-Thurgau und Silvaner sind die Hauptrebsorten; der Riesling ist nur von untergeordneter Bedeutung. Rotweine sind in diesem Gebiet kaum zu finden. Je nach Bodenbeschaffenheit reichen die meist trockenen, aber gehaltvollen Frankenweine von leicht und spritzig über kernig bis zu würzig; sie gelten als besonders bekömmlich. Sie sind mit wenigen Ausnahmen die einzigen Weine, die in die unverwechselbaren Bocksbeutelflaschen abgefüllt werden dürfen.
  • 4. Hessische Bergstraße
    Aus dem kleinsten der deutschen Weinanbaugebiete kommen hauptsächlich Weißweine. Hier liefert der Riesling zarte Weine von feiner Säure. Daneben werden Silvaner und Müller-Thurgau angebaut. Außerhalb des Gebiets sind die Weine relativ selten zu finden.
  • 5. Mittelrhein
    In diesem Anbaugebiet, das von den deutschen Weinlandschaften am weitesten nach Norden reicht, findet man meist Weißweinreben. Wichtigste Sorte ist der Riesling mit blumigem, kernigem Bouquet; der Müller-Thurgau mit spritzig-eleganter Note hat an Bedeutung gewonnen.
  • 6. Mosel (bis 2006 Mosel-Saar-Ruwer)
    Hauptsächlich werden weiße Rebsorten angebaut. Die großen Weine der Mosel stammen aus dem mittleren Abschnitt des Flusslaufs. Dort ist die Sonneneinstrahlung auf dem Schieferboden maximal. Die Anbaugebiete von Ruwer und Saar sind klein, liefern jedoch ganz hervorragende Weine mit hochfeinem Bouquet. Die wichtigste Sorte ist der Riesling. Die grüngelblichen Weine sind leicht und spritzig.
  • 7. Nahe
    Die Weinberge liegen an der Nahe zwischen dem Soonwald und dem Rhein. Hier gibt es große, fruchtige Rieslingweine. In Bad Kreuznach befinden sich die bekanntesten Kellereien, die Produkte aus den besten Lagen bergen.
  • 8. Pfalz (bis 1993 Rheinpfalz)
    Die Pfalz, das größte Weinbaugebiet Deutschlands, erstreckt sich entlang der Deutschen Weinstraße über 80 km vom Elsass fast bis nach Worms. Auf fast drei Vierteln der Fläche werden Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling angebaut, daneben Muskat und Kerner. Rote Rebsorten sind kaum vertreten. Die Weine der Pfalz sind dank günstigen Boden- und Klimaverhältnissen kernig und süffig. Nördlich von Neustadt findet man Rieslingweine aus allerbesten Lagen.
  • 9. Rheingau
    Die Rebe dieses Gebiets ist der Riesling. Je nach Lage ergibt sie edle Weine mit duftiger Blume oder herzhaftrassigem Bouquet. Viele Spätlesen sind weltberühmt. Aus Assmannshausen kommen Spätburgunder der Spitzenqualität.
  • 10. Rheinhessen
    Im zweitgrößten Weingebiet Deutschlands findet man in erster Linie Müller-Thurgau und Silvaner. Der im Ausland wohl bekannteste deutsche Wein, die Liebfrauenmilch, kam ursprünglich aus dieser Gegend. Außer dem Ingelheimer Spätburgunder sind Rotweine von geringer Bedeutung.
  • 11. Württemberg
    Wie Franken ist dieses Anbaugebiet aus vielen kleinen Gebieten zusammengesetzt. Diese sind im Neckartal und an den Nebenflüssen Rems, Murr, Enz, Bottwar, Kocher, Zaber und Jagst in geschützten Lagen zu finden. Kräftige, oft herbe Rotweine und Weißweine von hoher Qualität halten sich hier die Waage. Die wichtigsten Rotweinsorten sind Trollinger, Lemberger und Schwarzriesling; weiße Rebsorten werden hauptsächlich vom Riesling, aber auch vom Müller-Thurgau, Silvaner und in Weinsberg vom Kerner vertreten.
  • 12. Sachsen
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  • 13. Saale-Unstrut
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Frankreich

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Spanien

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Italien

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Nord- und Mitteleuropäische Länder

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Portugal

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Osteuropa

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Mittelmeerländer

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Südafrika

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Asien

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Nordamerika

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Südamerika

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Australien

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Neuseeland

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Weitere Informationen: Siehe Rund um den Wein!