KOCHEN & BACKEN
mit Brigitte
Planung
Gastfreundschaft beginnt mit der Planung!

Für Einladungen gibt es die verschiedensten Anlässe. Es kann der Wunsch sein, gute Freunde zu sich nach Hause zu bitten, oder irgendeine Feier im Familienkreis, die auf dem Kalender steht. Vielleicht war man selbst eingeladen und muss sich revanchieren, oder man gehört einfach zu den Menschen, die gern Partys veranstalten. Nun macht es sicher hin und wieder Spaß, die eine oder andere Einladung zu improvisieren, und es gibt auch Gastgeber, die alles leicht aus dem Stegreif organisieren können. Viele Ungeübte fühlen sich jedoch etwas verloren, wenn sie ein Fest vorbereiten sollen, weil es ihnen an Routine fehlt. Dabei kann man sich mit guter Planung vieles erleichtern und die eigentliche Feier dann um so entspannter genießen.
Wie die Gäste, so die Feste", sagt ein Sprichwort. Nicht zu Unrecht, denn wenn man Leute einlädt, die nicht zusammenpassen, wird die Feier selten ein Erfolg. Am besten notiert man erst einmal alle in Frage kommenden Namen und versucht dann, die richtige Mischung zusammenzustellen. Natürlich spielt bei der Auswahl auch die Art der Einladung eine wichtige Rolle. Bei kleinen Feiern beispielsweise kommen die Gäste näher miteinander in Kontakt, und es sollen sich Gespräche entwickeln. Eine gute Basis dafür sind gemeinsame, aber auch ganz gegensätzliche Interessen, denn daraus können sich angeregte Unterhaltungen ergeben. In einem solchen kleineren Kreis sollten die Gäste nach Möglichkeit von Herkunft und Alter her miteinander harmonieren. Besonders unangenehm fallen in diesem Rahmen Menschen auf, die nicht am Gespräch teilnehmen
.Wichtige Punkte sind zu Beachten!
- Anlass der Party / Feier!
- Wenn lad ich ein!
- Die Räumlichkeiten!
- Geschirr für das Fest!
- Wer kann mir helfen bei der Vorbereitung oder beim Fest selbst!
- Für Parkmöglichkeiten sorgen!
- Die Nachbarn informieren!
- Nützlich: Eine Gästekartei anlegen!
Was für eine Party / Feierlichkeit steht an!
- Büroparty
- Kellerparty
- Einweihungsparty
- Kostümparty
- Männerparty
- Kindergeburtstag
- Gartenparty
- Hochzeitsfeier
- oder einfach nur für gute Freunde!
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Die Einladung

Bei einer Einladung von über zehn Personen spielt der einzelne eine weniger wichtige Rolle. Wenn es sich um eine Party handelt, bilden sich bei dieser Gästezahl bereits kleine Gruppen. Bei einem Essen mit so vielen Personen muss man allerdings mit viel Geschick die passenden Leute zusammensetzen.
Bei der Planung sollte man aber nicht nur im Auge haben, wen man einlädt, sondern auch, wie viele Personen man überhaupt unterbringen und bewirten kann.
Wenn alle Überlegungen im Hinblick auf die Gäste abgeschlossen sind, macht man eine Liste mit den Namen den eingeladenen Personen, auf der man die Zusage oder Absage abhakt und Besonderheiten wie Diät-Essen, Hotelbuchung, Verspätungen und so weiter vermerkt.
Die Räumlichkeiten

Bei jeder Einladung, die man plant, muss man natürlich auch die in der eigenen Wohnung gebotenen Möglichkeiten mit berücksichtigen und die Art des Festes auf die Räumlichkeiten abstimmen. Förmliche Einladungen zum Essen zum Beispiel lassen keinen Spielraum für Improvisationen. Hier kann man nur so viele Gäste einladen, dass jeder bequem sitzen kann. Am Esstisch muss die Sitzhöhe stimmen. Vielleicht kann man da und dort mit einem Kissen etwas nachhelfen, wenn einige Stühle zu niedrig sind. Die Lage der Tischbeine spielt ebenfalls eine Rolle; die Gastgeber sollten die unbequemsten Plätze einnehmen. Bei einem förmlichen Essen muss das ganze Programm gut durchdacht werden.
Größere Einladungen kann man etwas zwangloser gestalten, denn jeder Gast weiß meistens aus eigener Erfahrung, dass eine normale Wohnung nicht den Komfort einer Party im Restaurant oder im Hotel bietet. Außerdem kann es unterhaltsamer sein, wenn nicht alles piekfein ist. Bei einer Cocktailparty zum Beispiel muss man die Möbel so zusammenrücken, dass alle Platz haben. Sitzgelegenheiten sind in diesem Fall nicht so wichtig, da eine solche Party meistens von kurzer Dauer ist.
Bei kalten oder wannen Büffets müssen die Tische nicht alle Esshöhe haben, aber man braucht hier vor allem Abstellflächen. Jeder Gast sollte sein Glas und den Teller irgendwo absetzen können. Anrichten, Truhen, Beistelltische und so weiter eignen sich dazu ebensogut wie Tische. Mit ein paar Handgriffen kann man außerdem leicht ein paar Zusatztische herbeizaubern, indem man zum Beispiel Gartentische in die Wohnung holt oder Holzkisten verkehrt herum auf den Boden stellt und alles mit Tischtüchern abdeckt. Man kann auch Holzbretter auf Böcke legen und die Bretter mit selbstklebender Folie beziehen. Fehlende Stühle borgt man bei Freunden aus.


