KOCHEN & BACKEN
mit Brigitte
FONDUE - rundum ein Vergnügen.
Leckerbissen für gesellige Runden!

Ob mit Freunden oder im Familienkreis, ein Fondueabend verspricht immer besonderes gesellige Stunden. Was die Propheten der gehobenen Küche abschätzig als vergängliche Modewelle bezeichnet hatten, ist zu einem »Hit« für alle geworden, die gerne problemlos Gäste bewirten. Vor allem jüngere Gastgeber laden gerne zur Fondue ein, weil es Spaß macht, gemeinsam am Tisch zu kochen. Warum sind Fondus so beliebt? Die Antwort: Die Fondue ist eine dem großen Menü ebenbürtige Mahlzeit, die auch Berufstätige ihren Gästen bieten können, ohne vorher Stunden in der Küche stehen zu müssen. Man kann den Tisch festlich und attraktiv decken. Die Flamme des Rechauds gibt Geborgenheit, genau wie die Runde um den Fonduetopf. Dadurch, dass man bei Tisch etwas mehr tun muss, als nur die Gabel zum Mund zu führen, lernen sich auch Fremde schneller kennen; ein Fondue-Essen, bei dem Gäste stumm nebeneinander sitzen, können wir uns nicht vorstellen. Am Anfang war die Käsefondue, irgendwann in der französischen Schweiz entstanden und dort auch benannt, denn schmelzen heißt auf französisch »fondre«: geschmolzener Käse, in den man Brot tauchte. Hier finden Sie Rezepte: verschiedene Käsefondues, Fondus mit dem Öltopf und der heute so beliebten Fondus mit Brühe. Besonders wichtig für jeden Fondue-Fan ist das Saucen- und Dipkapitel, denn es umfasst verschiedene Rezepte. Aus langjährigen Arbeit für Verlage, durch vieles Ausprobieren kennen wir die Wünsche derer, die Fondus machen und Gäste damit aufs Beste bewirten wollen. Probieren Sie es aus: Sie werden Erfolg damit haben!
Das Käse - Fondue!

Für 4 Personen
Arbeitsaufwand ca. 15 Minuten
4859 kj = 1161 kcal/Portion
Zutaten:
je 300g grobgeriebener Greyerzer und Emmentaler
750 g Schwarz- oder Weißbrot
3/10l spritziger Weißwein, 2-3 Gläschen Kirschwasser
1 Knoblauchzehe, nach Bedarf 1 Teel. Zitronensaft, Pfeffer, Muskat
3 Teel. Speisestärke
Die Knoblauchzehe halbieren. Das Gefäß damit ausreiben, Den Wein hineingießen und aufkochen. Den Käse zufügen und mit einem Holzlöffel in Form einer Acht rühren, damit keine Klumpen entstehen. Hat der Wein wenig Säure, so dass der Käse sich schlecht auflöst, etwas Zitronensaft zugeben.
Speisestärke mit Kirschwasser verrühren, zum Käse geben und weiterrühren, bis das Fondue glatt und gebunden wird. Mit der Flamme auf den Tisch stellen; das Käsefondue muss weiterkochen.
Weitere Käse-Fondus!
Hier finden Sie auch Tipps zu den Dips und Saucen!
Brüh - Fondue!

Für 4 Personen
Arbeitsaufwand ca. 3 Stunden
1385 kj = 330 kcal/Portion
Zutaten Hühnerbrühe:
1 Bund Suppengrün
2 Zwiebeln, 1 Loorbeerblatt, 2 Gewürznelken
1 Teel. Pfefferkörner, Salz
1 Poulade
Zutaten Fondue:
200g Rinderfilet, 300g Hähnchenbrustfilets
25g getrocknete Pilze, Weiß- oder Graubrot
Dazu kann ein schöner bunter Salat gereicht werden!
Das Suppengrün, die geschälten Zwiebeln und die anderen Zutaten der Brühe in einen großen Topf geben. 2l - 3l kaltes Wasser angiessen. Die Brühe durchsieben und mit wenig Salz abschmecken. das Hühnerfleisch anderweitig verwenden.
Während die Brühe kocht, das Rinderfilet und die Hähnchenbrustfilet 2-3 Stunden anfrieren.
Die Pilze in lauwarmen Wasser einweichen.
Weitere Brüh-Fondus!
Hier finden Sie auch Tipps zu den Dips und Saucen!
Öl - FONDUE

Für 4 Personen
Arbeitsaufwand ca. 15 Minuten
2026 kj = 484 kcal/Portion
Zutaten:
800g Rinderfilet oder Hüfte
1 l Erdnussöl oder 1kg Butterschmalz(Pflanzenfett)
4 Essl. Olivenöl, schwarzer Pfeffer
Verschiedene Fleischsorten nehme; auf unterschiedliche Garzeiten achten.
Das Fleisch 12 - 24 Stunden vor dem Essen in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit Olivenöl begiessen und mit Pfeffer bestreuen. Mit Folie abdecken und kühl stellen.
Das Öl in einem Fleischfonduegefäß bis zum Rauchpunkt erhitzen und auf ein Rechaud stellen.
Weitere Öl-Fondus!
Hier finden Sie auch Tipps zu den Dips und Saucen!
Die richtige Ernährung ist wichtig!

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung liefert einen entscheidenden Beitrag für eine hohe Lebensqualität und den Schutz unserer Gesundheit. Daher sind Grundkenntnisse zu Nahrungsmitteln, Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen in jedem Falle sinnvoll. Wie jedes Lebewesen braucht auch der menschliche Organismus Energie, um allen seinen Aufgaben nachkommen zu können. Diese Energie bezieht er aus der Nahrung, die im Verdauungstrakt in einzelne, verwertbare Nährstoffe zerlegt wird. Wie viel Energie der einzelne Mensch pro Tag benötigt, hängt von vielen Faktoren ab. Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht spielen ebenso eine Rolle wie Hormone, Stress, Klima, Tätigkeit oder Körperbau und Körperstruktur (Verhältnis Fett- zu Muskelmasse etc.). Als Grundumsatz wird durchschnittlich 1 kcal pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde angegeben. Seinen Bedarf an Energie deckt der menschlichen Körper dabei kontinuierlich durch die Oxidation der Nährstoffe Kohlenhydrate, Fett, Alkohol und zum Teil auch Eiweiß.
Insbesondere die Zunahme an sogenannten Zivilisationskrankheiten wird der modernen Fehlernährung zugeschrieben. Natürlich tragen auch andere Veränderungen, die die Zivilisation mit sich gebracht hat, zur Entstehung der Zivilisationskrankheiten bei.


