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Hochzeittage und Ihre Bedeutung

HeiratBezeichnung der verschiedenen Hochzeitstage
Sie finden hier eine Liste der wichtigsten Hochzeitstage. Nebenstehend finden Sie bei einigen Hochzeitstagen die dazugehörigen Bräuche.
Die Namen einiger Jubiläen geben Hinweise für passende oder traditionelle Geschenke der Eheleute untereinander oder, wenn sie den Tag mit einer größeren Feier begehen, von den Gästen. Zur Grünen oder Weißen Hochzeit, also der Trauung, schmücken in Norddeutschland Nachbarn und Verwandte den Hauseingang des Paares und der Gaststätte mit aus Tannenzweigen gebundenen Kränzen, worin rote und weiße Papierblumen befestigt sind. Die Farben tragen dabei ihren üblichen Symbolismus: Grün steht für den Anfang und die Hoffnung, Weiß für das Neue und die Unschuld und Rot für die Liebe.

Hochzeitstage und Ihre Bedeutung

  • Hochzeit Grüne Hochzeit
  • 1 Jahr Papierne Hochzeit
  • 2 Jahr Baumwollhochzeit
  • 3 jahr Lederne Hochzeit
  • 4 Jahr Seidenhochzeit
  • 5 Jahr Hölzerne Hochzeit
  • 6 Jahr Zinnerne Hochzeit
  • 7 Jahr Kupferne Hochzeit
  • 8 Jahr Blecherne Hochzeit
  • 9 Jahr Keramikhochzeit
  • 10 Jahr Rosenhochzeit
  • 11 Jahr Stahl-Hochzeit
  • 12 Jahr Nickelhochzeit
  • 12 1/2 JahrBronze-Hochzeit
  • 13 JahrVeilchenhochzeit
  • 14 JahrElfenbein-Hochzeit
  • 15 JahrKristallhochzeit
  • 20 JahrPorzellanhochzeit
  • 25 JahrSilberhochzeit
  • 27 Jahr3 x 9 - Hochzeit
  • 30 JahrPerlenhochzeit
  • 35 JahrLeinen-Hochzeit
  • 37 1/2 JahrAluminiumhochzeit
  • 40 JahrRubinhochzeit
  • 45 JahrMessinghochzeit
  • 50 JahrGoldene Hochzeit
  • 60 JahrDiamantene Hochzeit
  • 65 JahrEiserne Hochzeit
  • 67 1/2 JahrSteinerne Hochzeit
  • 70 JahrGnadenhochzeit
  • 75 JahrKronjuwelenhochzeit

...mehr Informationen! (Wikipedia)

Geschichtliches zum Trauring

Seit dem Hochmittelalter...

HochzeitDer Ring gehört zu den Urformen des Schmuckes. Seit frühester Zeit werden ihm mystische bzw. geheime Kräfte zugeschrieben. Viele der in Italien gefundenen Eheringe aus dem damaligen röm. Reich stammend, die noch aus Eisen gefertigt wurden, zeigten die Form eines Schlüssels. Ein Zeichen dafür, dass der jungen Frau die Schlüsselgewalt übertragen wurde. Das Eisen stand dabei für Sparsamkeit, Bescheidenheit und Treue. Alles Tugenden und Pflichten einer jungen Hausfrau. Die Römer benutzten Ringe, die allerdings nur die Braut trug. Der Mann durfte weiter umherziehen, während die Braut sozusagen "angekettet" auf ihren Mann wartete.
Bereits bei den Kelten findet man Ringe aus geflochtenem Gras, die zwar erst nur als Symbol der Stammeszugehörigkeit, aber auch bei der Vermählung "verliehen" wurden. Ein Teil der Trauungszeremonie der Sumerer könnte auch Vorbote des Ringes sein. Der Tempelpriester zog aus den Kleidern der Brautleute je einen Faden und band diese zusammen, um damit die immerwährende Zusammengehörigkeit zu symbolisieren. Vielleicht entstand daraus ein geflochtener Ring aus Fäden, der als Zeichen der Trauung für jeden sichtbar getragen werden konnte.
Die alten Germanen kannten den Ring als Pfand der Liebe. Der Mythos des Nordens berichtet, dass sich Siegfried und die Walküre Brunhild mit einem Ring ewige Treue gelobt hatten. Das dramatische Ende der Nibelungen wird darauf zurückgeführt, dass Siegfried diesen Treueschwur gebrochen hat. Die beiderseitige Ringgabe findet sich seit dem 11. Jahrhundert im byzantinischen Verlobungsritus.

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