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Schröpfen

aderlass
Das Verfahren stammt aus dem klassischen Altertum und war in ähnlicher Form auch bei den alten Chinesen bekannt. Die theoretische Grundlage war, dass eine Erkrankung auf ein Zuviel an schlechten Säften im Körper zurückzuführen ist, und diese sollen von den Schröpfköpfen abgesaugt werden. Schröpfen ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Das Schröpfen ist eine Therapieform die das Ziel verfolgt, Blockaden aufzulösen, um auf diesem Weg den Energiefluss des Körpers anzuregen.
Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. Geschröpft werden Verhärtungen der Haut, Erhebungen und leichte Eindellungen.
Sie lassen auf eine Fehlfunktion der mit dieser Stelle verbundenen Organe schließen. Durch das gezielte Schröpfen dieser Hautzonen werden die entsprechenden Organe unmittelbar beeinflusst und aktiviert.

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Informationen

Es gibt drei Schröpf - Methoden

Man unterscheidet drei verschiedene Arten des Schröpfens: das unblutige (trockene) und das blutige Schröpfen, sowie die Schröpfmassage. Welche Methode der Therapeut anwendet, entscheidet er erst nach genauerem Abtasten des Rückens und der Schröpfzonen.

Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder erst in Gang zu setzen, wenn diese von sich aus nicht dazu imstande sind. Durch Schröpfen wird die eigene Körperabwehr angeregt und unterstützt...

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Hauptanwendungsgebiete

aderlass Dieses Verfahren kann bei vielen Erkrankungen und Störungen angewendet werden, z.B. bei Bluthochdruck, Verspannungen, Rückenschmerzen, Ischialgie (Hexenschuss), verschiedenen Formen von Kopfschmerzen, Leber- und Gallenleiden sowie Lungenerkrankungen. Bei kreislauflabilen Patienten kann eine vorübergehende Blutdrucksenkung auftreten.

  • Entzündliche Prozesse (z.B. entzündliche Lungenerkrankungen, Nervenentzündungen, chronische Mandelentzündung).
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen, Hexenschuss).
  • Erkrankungen der inneren Organe (z.B. Gallenleiden, Lebererkrankungen, Nierenleiden).
  • Chronische Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Weichteil-Rheumatismus, chronischer Kopfschmerz, Migräne).

Die Schröpf-Methoden:

aderlass Trockenes Schröpfen:
durch Aufsetzen von Schröpfköpfen und Erzeugung eines Vakuums wird eine Saugwirkung erzielt. Über die Reflexzonen werden die innere Organe beeinflusst.
Schröpf- bzw. Vakuummassage:
durch Verschieben der vakuumierten Schröpfköpfe lässt sich eine Massagewirkung und ein Anregen des Lymphflusses erreichen.
blutiges Schröpfen:
vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe wird die Haut leicht angeritzt. Dies wirkt ausleitend auf Krankheitsstoff

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