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Bindegewebe - Massage

Bandscheiben Wirkung auf das vegetative Nervensystem
Die Bindegewebe-Massage beeinflusst direkt die Durchblutung im Gewebe. Dadurch wird das Bindegewebe besser ernährt und die Schadstoffe werden abtransportiert. Die Haut sieht schöner aus, das Bindegewebe zeigt eine flexible, weiche und gesunde Struktur und verbessert damit indirekt die Funktionsfähigkeit der inneren Organe.
Therapeutischer Hintergrund
Jedes Organ und Organsystem hat ein zugehöriges Segment im Bindegewebe. Bei der Bindegewebsmassage handelt es sich um eine manuelle Umstimmungs- und Harmonisierungsmethode, die mittels segmentaler und vegetativer Wirkung Einflussnahme auf vorwiegend funktionelle Erkrankungen der inneren Organe nimmt. Die Bindegewebe-Massage beruht auf der Erkenntnis, dass verminderte Funktionsfähigkeit innerer Organe und Organsysteme erhöhte Spannungen in diesem Segment (Spinalnervenregion) erzeugen. Ist ein Organ oder ein Organsystem in seiner Funktion eingeschränkt, kann sich die Haut röten, Hauttemperatur-Schwankungen treten auf und das Bindegewebe verklebt. In einem Rückkoppelungsprozess beeinflusst wiederum das veränderte Bindegewebe die Funktion der Organe, welche dadurch noch weiter an Funktionstüchtigkeit verlieren. Die Bindegewebe-Massage wirkt vom Prinzip her gleich wie die Fussreflexzonen-Massage. Sie wirkt über die entsprechenden Hautzonen, welche sich über den ganzen Körper erstrecken, auf Organe und innere Funktions-Kreisläufe.

Anwendungsgebiete

  • Durchblutungsstörungen
  • Migräne
  • Magen-Darm-Störungen
  • Atmungserkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden

Durch die Behandlung der Bindegewebszonen werden diejenigen inneren Organe, Drüsen und Gefässe beeinflusst, die dieser Bindegewebszone zugeordnet sind. Bei der Ausführung der Bindegewebsmassage können verschiedene Techniken zum Einsatz kommen. Zum Beispiel Zugreize auf Gewebe oder Hautverschiebung. Allen Techniken gemeinsam ist bei der korrekten Anwendung eine Art brennendes oder schneidendes Gefühl, das beim Patienten hervorgerufen wird.

Die Bindegewebsmassage gehört zu den Reflexzonentherapien.

Das Entstehen dieser Technik geht auf das Jahr 1929 zurück, als die Krankengymnastin Frau Elisabeth Dicke während einer eigenen Gefäßerkrankung am Bein das fast amputiert werden musst, sich selbst sanfte Streichungen an Reflexzonen Linderung ihrer Schmerzen erfuhr. Die Erfahrungen der von Frau Dicke empirisch entwickelten Massage wurde von Fr. Dr. Hede Teirich-Leube in die heute bestehende Form gebracht.

Allgemeines

Hierbei handelt es sich um die Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe. Über den embryologisch gewachsenen Zusammenhang zwischen dem Bindegewebe der Haut/Unterhaut, einem Organ, der Muskulatur und dem Nervensystem wird die Wirkungsweise dieser Massage begreiflich. Funktionelle Störungen im Körper manifestieren sich immer in den betroffenen Segmenten. Das erste Ziel der Bindegewebsmassage, die lokale Wirkung, wird über vegetative Bahnen reflektorisch im Sinne einer segmentbezogenen Spannungsauflösung erzielt. Das zweite Ziel ist die Erlangung einer vegetativen Harmonisierung. Wo die Freude der reflektorischen Arbeit am Körper geweckt wird und die oftmals komplexen Einsatzmöglichkeiten genutzt werden, kann das Ergebnis nur Erfolg heissen. Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage eignet sich auch bei folgenden Beschwerden / Erkrankungen:

  • Erkrankungen der inneren Organen (z.B. Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Rheumatische Erkrankungen)
  • Gefässerkrankungen (z.B. Durchblutungsstörungen)
  • Klimakterische Beschwerden
  • Allgemeine Überlastung (Stress)

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