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Baleno - Therapie oder Bäder - Therapie

Bäder Bei der Balneo- oder Bädertherapie handelt es sich um eine therapeutische Behandlungsform mit Wasser aus Heilquellen insbesondere mit höherem Gehalt von gelösten Stoffen, z.B. an Mineralstoffen wie Kohlendioxid, Kohlensäure, Schwefelwasserstoff und radioaktiven Stoffen. Der Unterschied zu Anwendungen mit Leitungswasser wie z.B. bei Kneippkuren und generell der Hydrotherapie liegt im höheren Gehalt der im juvenilen Wasser gelösten Stoffe. Neben medizinischen Bädern gehören zur Balneotherapie auch innere Anwendungen wie Trinkkuren und Inhalationen. Heilwässer müssen gelöste Stoffe (anorganische Stoffe und deren Ionen) in einer Konzentration von mindestens 1 g/kg enthalten.

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Themen: Die Methode der Baleo - Therapie

Eine stationär durchgeführte balneologische Kur dauert in der Regel 22 Tage. Sie dient der Rehabilitation nach einer Krankheit, kann aber auch bei chronischen Leiden oder psychischer Belastung hilfreich sein. Neben stationären Kuren in einer Klinik werden viele Anwendungen auch ambulant angeboten.

Beurteilung

Balneotherapie ist in ihren gesundheitlichen Wirkungen relativ gut erforscht und konventionell-wissenschaftlich anerkannt. Die veränderten Klimafaktoren in einem Kurort können sich zudem positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die günstigen Wirkungen des, im Vergleich zum Alltag, veränderten Tagesrhythmus und des Millieuwechsels. Bei der richtigen Auswahl einer balneologischen Kur haben die Anwendungen nicht nur einen kurierenden Effekt. Körper und Seele werden gleichermaßen aufgebaut.

Medizinische Bäder

Medizinische Bäder werden vor allem in Kureinrichtungen der Kurorte angeboten. Sie gehören jedoch auch zu den Behandlungen der Physiotherapie. In der Regel werden diese Bäder ärztlich verordnet und sind Teil eines umfassenden Behandlungsplanes, zum Beispiel während einer Kur. Besonders häufig werden sie bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

Die wichtigsten medizinischen Bäder sind:

  • Bewegungsbad:
    Beim Bewegungsbad wird der Auftrieb des Wassers genutzt, um die Muskeln zu trainieren und den Kreislauf anzuregen. Indikationen sind u.a. Arthritis, Osteoporose und Haltungsanomalien. Das Wasser ist dabei lauwarm bis warm.
  • Moorbad:
    Moorbäder sind Voll- oder Teilbäder mit Badetorf. Da Torf die Wärme nur sehr langsam abgibt - im Gegensatz zu Wasser - sind hiermit so genannte Überwärmungsbäder möglich.
  • Kohlensäurebad:
    Bäder in Kohlendioxid - haltigem Wasser fördern die Durchblutung und regen den Kreislauf an. Lauwarme Kohlensäurebäder senken den Blutdruck und entlasten das Herz.
  • Sauerstoffbad:
    Sauerstoff wird dem Wasser während des Bades direkt zugeführt; es handelt sich um ein warmes Sprudelbad, das die Durchblutung anregt.
  • Solebad:
    Das Solebad enthält bis zu sechs Prozent Salze. Salzwasser wird in der Rheumatherapie eingesetzt, aber auch bei verschiedenen Hauterkrankungen, Stoffwechselstörungen und gynäkologischen Krankheiten.
  • Schwefelbad:
    Bad in einem Schwefelwasserstoff-haltigen Wasser, es soll die Durchblutung fördern und antibakteriell wirken. Indikationen sind zum Beispiel Psoriasis, Neurodermitis und chronische Ekzeme.
  • Jodbad:
    Bad in einem Jodid-haltigem Wasser, Jodide werden durch die Haut resorbiert. Indikationen sind Furunkulose, Schweißdrüsenabszess, Arteriosklerose.
  • Kleie- und Malzbad:
    Das Kleie- und Malzbad kann zur Reizstillung bei juckenden Hautkrankheiten beitragen.
  • Eichenrindenbad:
    Die in Eichenrinde enthaltene Gerbsäure bessert nässende Hautveränderungen.
  • Inhalationsbad:
    .Beim Inhalationsbad werden dem etwa 37 Grad Celsius warmen Wasser ätherische Öle zugesetzt. Wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.
  • Fichtennadelbad:
    Die aromatischen Öle aus Fichtennadeln lindern nervöse Störungen und Schlaflosigkeit und unterstützen bei Rekonvaleszenz.
  • Stangerbad:
    Bei diesem speziellen Bad wird ein geringer elektrischer Strom von 0,3 bis 2 Ampere im Wasser erzeugt, der als leichtes Kribbeln spürbar wird. Diese Behandlung soll positiv auf die Muskulatur und schmerzlindernd bei Neuralgien und Rheuma wirken.

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