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Aroma - Therapie
Die heilende Kraft der Düfte
Aroma-Therapien - so etwas Angenehmes soll heilen? Eindeutig ja! Studien zeigen es: Viele Düfte tun Seele und Körper gut.Die Wohlgerüche ätherischer Öle wirken harmonisierend, anregend, beruhigend und heben die Stimmung. Sie verhelfen zu einem körperlichen und seelischen Wohlbefinden und lindern die verschiedensten Beschwerden auf eine sanfte Weise.
Die Aromatherapie ist Bestandteil der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Bei dieser Therapieform werden ätherische Öle zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Die ätherischen Öle der Aromatherapie enthalten viele unterschiedliche Heilwirkungen, kein Wunder, sind die Aromaöle doch für die Pflanzen selbst Motor jeder Existenz: Temperaturregler, Informationsträger, Energiespeicher, feinstoffliche Kommunikation zwischen den Pflanzen selbst, Krankheitsschutz...
Obwohl die ätherischen Öle keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes sind, handelt es sich bei den Aromaölen um hoch aktive Wirkstoffe, die so manches Medikament als überflüssig erscheinen lassen.
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Düfte beeinflussen das Wohlbefinden
Die aus Pflanzenextrakten gewonnenen Düfte wirken nicht nur auf der Haut, sondern auch auf den Geruchssinn und damit direkt auf Gehirn und Psyche. Duftmoleküle gelangen in das Riechfeld der Nase, Riechnerven leiten die Information weiter an das Riechhirn, dem stammesgeschichtlich ältesten Teil des menschlichen Gehirns. So kann beispielsweise Minze dafür sorgen, dass sie morgens gut in Trab kommen und Rose bringt sie abends wieder auf den Teppich.
Nebenwirkungen von ätherische Öle
Ätherische Öle können unerwünschte Nebenwirkungen haben, vor allem, wenn man sie in intensiver Dosis anwendet. Babies und kleine Kinder sollten nicht mit ätherischen Ölen behandelt werden, denn sie könnten einen Stimmritzenkrampf, epileptische Anfälle, Leberschäden oder Hautreizungen erleiden. Wenn man zu Allergien neigt, sollte man erst seine Verträglichkeit der verwendeten ätherischen Öle in kleinsten Mengen testen, bevor man diese verwendet.
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Die duftende Seele der Pflanze
In ätherischen Ölen ist die Lebenskraft der Pflanzen in konzentrierter Form enthalten. Alleine das Wort ätherisch, das abgeleitet wird vom griechischen "aither" = Himmelsduft, soll darauf hinweisen, dass es sich um etwas nicht fassbares oder flüchtiges handelt. Gleichzeitig sind ätherische Öle aber etwas sehr Wesentliches, da sie für den Duft einer Pflanze sehr entscheidend sind. Man nennt die ätherischen Öle deswegen auch die "Seele der Pflanze". Sie spiegeln die Persönlichkeit und den Geist einer Pflanze wieder.
Welches Öl wirkt wo und wie?
Wichtig ist, dass man 100-prozentig reine ätherische Öle mit lateinischem Pflanzennamen auf dem Edikett nimmt - am besten vom Fachmann oder aus der Apotheke...
Welches Öl wirkt - WO und WIE?
Aktivierend
z.B. bei niedrigem Blutdruck, Müdigkeit:
ist Citronella, Fichtelnadel, Muskatnuss, Rosmarin, Thymian.
Zur Beruhigung
z.B. bei Nervösität, Gereiztheit oder Schlafstörung:
ist Basilikum, Kamille, Lavendel, Mandarine, Mellisse, Ylang-Ylang.
Zum Desinfizieren
z.B. bei Halsschmerzen:
ist Eukalyptus, Lavendel, Gewürznelke, Salbei, Teebaum.
Gegen Husten
z.B. bei Husten:
ist Latschenkiefer, Muskat, Pfefferminze, Zhuja, Thymian und Zitrone.
Für die Konzentration
z.B. bei Stress:
ist Cajepu, Eukalyptus, Pfefferminze, Rosmarin Zitronengras.
Für die gute Laune
z.B. bei Lust und Laune:
ist Bergamotte, Geranium, Lemongrass, Neroli, Rose, Rosenholz, Vanille und Zimt.
Gegen Schmerzen
z.B. bei Kopfschmerzen:
ist Bergamotte, Cajeput, Geranium, Kamille, Pfefferminze.







