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Ayurveda - Ernährung
Eine gesunde Ernährung zeichnet sich im Ayurveda durch viele verschiedene Parameter aus, wie zum Beispiel durch die richtige Zubereitung der Nahrung, die richtige Kombination von Nahrungsmitteln, die richtige Menge, die rechte Zeit und den rechten Ort sowie die richtige Stimmung bei der Nahrungsaufnahme und die richtige Haltung der Person, die das Essen zubereitet.
Ayurveda klassifiziert auch Essen auf den Grundlagen der Doshas (Körper-Verfassung) und der Jahreszeiten. Es ist allgemein erläutert, welche Lebensmittel Element günstig oder ungünstig ist für eine individuelle und die Mahlzeit einzunehmen oder vermieden werden während der jeweiligen Saison. So ist das Essen ein ausgearbeitetes Thema Ayurveda-Küche, die herausragende Bedeutung des gesamten Prozesses hält.
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Nach der ayurvedischen Lehre...
...sind gesunde Ernährungsweise und ein geregelter, der Gesundheit dienlicher Tagesablauf grundlegende Voraussetzung zur Erhaltung der Gesundheit.
Wichtig ist auch die Anwendung traditoneller Praktiken wie Yoga und Atemübungen und ein Verständis spiritueller Praktiken, die Harmonie und Glück schaffen können (Bewegung, naturgemäße Lebensweise).
Ihr Kernstück ist die Unterscheidung von drei menschlichen Grund- konstitutionstypen (Doshas):
- Vata (Lufttyp)
- Pita (Feuertyp)
- Kapha (Erdtyp)
Auf die jeweilige Konstitution sollte gemäß dieser Lehre der tägliche Lebensablauf, also Nahrung, Schlafgewohnheiten und Bewegung abgestimmt werden.
...siehe auch Ayurveda - Allgemeines!
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Zu den Grundregeln der ayurvedischen Ernährung...
...gehört, daß die schwerste Mahlzeit um die Mittagszeit gegessen werden soll, weil dann das Agni am stärksten ist. Im Gegensatz zu westlichen Ernährungslehren hält Ayurveda nicht viel vom großen Frühstück. Bei Krankheit, geistigem und emotionalem Streß wird eine generelle Zurückhaltung beim Essen empfohlen.
Allgemeine Ernährungsempfehlungen der Doshas sind:
- 1. Man sollte nur essen, wenn man auch Hunger hat.
- 2. Man sollte keine Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen,
- 3. und die Hauptmalzeit mittags einnehmen.
- 4. Man sollte nie etwas essen wenn man unruhig ist,
- 5. und mindestens 3 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen.
- 6. Man sollte darauf achten sich nicht völlig satt zu essen,
- 7. und ausschließlich frische Lebensmittel zu sich zu nehmen.
- 8. Viel Wasser und Kräutertee trinken
- 9. Alle fünf Geschmacksrichtungen sollten immer in einer Mahlzeit enthalten sein.
Aus westlicher Sicht ist auffällig, daß die ayurvedische Ernährungspraxis in vielen Punkten mit der Vollwerkost konform geht.
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Die Ayurvedische Ernährungs-Lehre

Gemäß der obigen...
...(Vata, Pita, Kapha) Einteilung soll jeder Mensch sich ernähren, um im Gleichgewicht zu bleiben. Eine Hauptrolle im Ayurveda spielen dabei die Nahrungsmittel, die das Verdauungsfeuer, Agni genannt, wieder neu entfachen. Um seinen Körper in Balance zu halten, muss das Verdauungsfeuer immer wieder entfacht werden und gleichmäßig brennen. Ayurveda Nahrungsmittel sind Heilmittel, eine Unterscheidung wie in der westlichen Welt gibt es nicht.
Lebensmittel werden nicht in Proteine, Vitamine, Kohlenhydrate, Kalorien und Fette aufgeteilt, sondern nach Geschmacksrichtungen. Davon gibt es sechs, die idealerweise alle in einer Mahlzeit enthalten sein sollten. Eingeteilt sind die Geschmacksrichtungen in süß, scharf, herb, salzig, bitter und sauer. Gewürze und Nahrungsmittel im Ayurveda werden nicht nur nach dem Grundkonstitutionstyp gewählt, sondern auch nach dem Gegenteilprinzip.
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Nehmen wir an Sie...
...sind ein Vata-Typ, d. h. Sie sind schlank, nervös, rastlos, fröstelnd und spontan. Die Vata- Nahrungsmittel wären kalte, trockene Speisen und Getränke. Das sind nach der ayurvedischen Lehre die falschen Lebensmittel. Sie sollten sich überwiegend von öligen, warmen Gerichten ernähren. Reis, Nudeln, Suppen, Milch und nahrhafte Eintöpfe sind für ihre Verdauung von Vorteil und damit immunverstärkend. Die Zuordnung von ayurveda Nahrungsmitteln nach Geschmack ist teilweise abweichend von unserem Verständnis. So gehört zu den süßen Nahrungsmitteln nicht nur Zucker, sondern auch Butter, Milch, Reis, Brot und Teigwaren.
Saure Lebensmittel sind alter Käse, Joghurt, Zitronen und Grapefruits. Spinat sowie anderes grünes Blattgemüse gilt als bitter und alle Hülsenfrüchte werden dem herben Geschmack zugeordnet. Unter salzig und scharf versteht die ayurvedische Nahrung das Gleiche, wie die westliche Welt. Eine besondere Bedeutung unter den ayurveda Nahrungsmitteln hat geschmolzene Butter, genannt Ghee, zur Ausgleichung von Disharmonien. Zum Kochen werden nur frische Zutaten verwendet und der Jahreszeit entsprechend.
Aber das Wichtigste: Genießen Sie nicht nur die Zubereitung der Mahlzeit, sondern die Mahlzeit selbst in aller Ruhe.
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Ernährung und Medizin
In der ayurvedischen Medizin spielt die Ernährung sowohl für die Prävention als auch für die Behandlung von Krankheiten eine zentrale Rolle. Die Grundlage, um nach den Prinzipien des Ayurveda handeln zu können, ist zunächst die Kenntnis Ihres eigenen Doshatyps.
Folgende Faktoren bestimmen die individuelle Heilsamkeit einer Diät:
- ahara-sakti (Verdauungskraft)
- samyoga (Kombination von Nahrungsmitteln)
- rasi (Quantität der Nahrung)
- Leichtigkeit und Schwere der Nahrung
- kala (Zeitpunkt der Einnahme von Nahrung - Tageszeiten und Jahreszeiten)
- Zustand der Gesundheit
- desa (Lokalität)
- prakrti (Körperkonstitution und Natur der Nahrungsmittel)
- karana (Methode der Zubereitung von Speisen)
- satmya und okasatmya (Eignung der Nahrung)
- upayogasamstha (Regeln der Ernährung)
Diese Faktoren werden in Caraka-Samhita und anderen ayurvedischen Schriften erklärt. Ob ein Nahrungsmittel, eine Speise oder Nahrungsergänzungsmittel gesund oder ungesund ist, hängt von obigen Faktoren ab und muß individuell bestimmt werden. Es gibt keine Substanz, die für jeden gleichgut ist.
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